Mein Jahresrückblick 2021: Geld, Bildung, Sport

Rückblick 2021
Rückblick 2021

Das zweite Corona-Jahr ist mittlerweile Geschichte. Die Pandemie ist weiterhin nicht überstanden. Das ist zum Kotzen. Was ebenfalls geblieben ist, sind die Auswirkungen auf meine persönlichen Ziele. Diese konnte ich glücklicherweise allesamt erreichen.

Treue Leser meines Blogs, die erfreulicherweise immer schneller immer mehr werden, kennen meine regelmäßigen Rückblicke. Hier findet ihr mein letztes Update zum Halbjahr 2021, hier meinen Jahresrückblick 2020 und hier meinen Rückblick 2019.

Für alle neuen Leser: Ich setze mir in drei Teilbereichen Ziele. In welchen genau? Im Leben sollte man in höchstpersönlichen Belangen an drei Dingen arbeiten. Im Englischen sagt man: to be healthy, wealthy and wise. Und genau hier setze ich an. Gesundheit (Sport), Geld und Bildung. Legen wir los.

Vielleicht noch eines: Ich habe heuer wieder über 100 Sachbücher gelesen. Die besten stelle ich am Ende des Artikels vor. Also bitte dranbleiben.

Healthy Wealthy Wise
Healthy Wealthy Wise

Ein sportliches Jahr 2021

Während mich im Jahr 2020 eine Corona-100-Tages-Challenge bei den sportlichen Aktivitäten über die 200er Marke gehievt hat, war dies im Jahr 2021 nicht ganz möglich. Mit 178 Trainingseinheiten konnte ich die angepeilten 150 sportlichen Betätigungen aber deutlich übertreffen. Besonders erfreulich ist, dass ich es ganz ohne Challenge geschafft habe. Viel mehr ist in Sachen Sport gar nicht zu sagen. 

Außer, dass ich im Jahr 2022 einen größeren Fokus auf Yoga legen will. Ziel bleiben auch im heurigen Jahr die 150 Sporteinheiten.

 

Finanziell war 2021 ein großer Erfolg

Das abgelaufene Jahr war in finanzieller Hinsicht, das beste meines bisherigen Lebens. Das ist keine große Überraschung, wenn man sich anschaut, was an den internationalen Aktienmärkten möglich war.

Doch was wäre gewesen, wenn 2021 an den Märkten schlecht gelaufen wäre? Das liegt natürlich absolut im Bereich des Möglichen. Irgendwann – vielleicht schon 2022 – wird es auch soweit sein. Werde ich in meinem Jahresrückblick dann entsprechend unzufrieden sein? Vermutlich nicht. Ich will aufklären, warum das so ist.

Aktieninvestments sind auf lange Sicht eine gewinnbringende Sache. Das ist vielfach bewiesen. Deshalb ist es auch kein persönlicher Verdienst, wenn man diese langfristig positive Entwicklung einfach mitnimmt.

Die Zutaten sind einfach: Günstige, breit gestreute Aktieninvestments ausfindig machen und stur besparen. Keinen Sparplan aussetzen, die Sparsumme bleibt mindestens gleich hoch. Im Idealfall wird sie nachhaltig erhöht.

Und genau diese Sparpläne sind es, wovon ich es abhängig mache, ob ein Jahr gut gelaufen ist. Dies ist der Fall, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

 

  1. Wurden alle Sparpläne ausgeführt?
  2. Wurden die Sparbeträge konstant gehalten oder erhöht?
  3. Wurden sämtliche Dividenden und Ausschüttungen vollumfänglich reinvestiert?

 

Ich kann für mich guten Gewissens behaupten, dass alle drei Punkte erfüllt wurden. Genau dieses Ziel setze ich mir auch für 2022.

Doch warum setze ich mir keine direkten finanziellen Ziele? Etwa, dass mein Depot eine gewisse Marke überspringen soll. Oder, dass ich einen gewissen Betrag an Dividenden/Ausschüttungen erreichen will? Die meisten anderen Blogger machen das doch?

Die Antwort lautet, dass ich diese Ziele auf so kurze Frist wie 12 Monate nicht wirklich beeinflussen kann. Heißt: Erreiche ich sie, ist es vermutlich Glück. Verpasse ich sie, ist es womöglich Pech. Glück und Pech will und kann ich jedoch nicht planen. Sehr wohl kann ich aber die drei oben genannten Faktoren planen und umsetzen.

 

Resultate sind immer die logische Folge von Gewohnheiten

 

Da halte ich mich ganz strikt an die Kernaussage von Die 1 Prozent Methode von James Clear. Dies war letztes Jahr mein Buch des Jahres (hier die ausführliche Buchbesprechung). Fun Fact: Nicht nur mir scheint das Buch gefallen zu haben: Es war im Jahr 2021 in den USA das meistverkaufte Sachbuch auf Amazon über ALLE Kategorien. Zurecht kann ich nur sagen.

 

106 Sachbücher in 2021

Geplant war es nicht. Aber auch 2021 brachte nach 2020 wieder über 100 gelesene Sachbücher. Genau genommen waren es 106 Sachbücher. Und damit eines weniger als im Jahr 2020. Das liegt wohl daran, dass ich 2020 auch öfter Ausdauersport betrieben habe.

Zu meiner Verteidigung sei erwähnt, dass ich manche Bücher öfter gelesen habe. Eines sogar gleich vier mal. Und zwar Rich Dad, Poor Dad von Robert Kiyosaki, das ich hier ausführlich besprochen habe.

Drei Bücher habe ich drei Mal gelesen. Und zwar: Die Psychologie des Überzeugens von Robert B. Cialdini, das ich ebenfalls umfangreich besprochen habe – und zwar hier. Die anderen beiden Bücher waren Der reichste Mann von Babylon von George Samuel Clason und das Hörbuch Wir sind für dich da von Jesper Juul.  

 

Ich konnte im Sommerurlaub 2021 auch eine Bildungslücke schließen.

 

ENDLICH konnte ich Nudge von Richard H. Thaler lesen. Natürlich doppelt. Es ist schon witzig, wenn man bedenkt, welche Relevanz dieses Buch dann im Herbst und Winter in Sachen Corona bekommen hat. Es ist auf jeden Fall meine ganz große Lese-Empfehlung für das abgelaufene Jahr.

 

Nudge
Nudge: Mein Buch des Jahres 2021

 

Apropos abgelaufenes Jahr: Insgesamt lässt sich sagen, dass ich 2021 deutlich seltener daneben gegriffen habe, als noch 2020. Da war die Quote an guten Büchern einigermaßen erschreckend.

Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass 2022 jedenfalls ein exzellentes Buch veröffentlicht werden wird. Mal schauen, wann es soweit sein wird.

Werde ich 2022 wieder 100 Sachbücher lesen oder hören? Mal schauen. 50 sollten es mindestens sein.

 

Fazit

In den drei oben angeführten Teilbereichen war 2021 auf individueller Ebene ein Erfolg auf voller Linie. Dennoch merke ich – wie schon im Vorjahr – dass das Leben viel mehr ist, als das, was man auf Listen verewigen kann.

Corona und sämtliche Maßnahmen drumherum schränken das Leben wie wir es kannten teilweise umfangreich ein. Man stellt sich ständig die Frage nach der höchstpersönlichen Verantwortung anderen gegenüber. Als Vater zweier Kinder kennt man das natürlich bereits. Nun besteht die Welt aber aus mehr als nur der eigenen Kernfamilie. Das kann man schnell einmal vergessen.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Leserinnen dieses Blogs ein erfolgreiches, gesundes und vor allem verantwortungsvolles 2022!

 

Achja: 2021 war auch für diesen Blog ein Rekordjahr. Die Zugriffszahlen sind in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Das ist auch potenziellen Werbepartnern nicht verborgen geblieben, die ich bisher jedoch allesamt vertrösten müssen. Da der Blog ja meinen Namen trägt, muss ich mich mit einem potenziellen Partner auf breiter Ebene identifizieren können. 

Das war bisher zwar noch nicht der Fall – aber vielleicht gibt es diesbezüglich ja auch bald News.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hallo Michael,
    Glückwunsch zum Erreichen deiner Ziele!!
    Insbesondere die 106 Sachbücher finde ich phänomenal.
    Wie gehts du da vor: willst du jede Woche zwei Bücher lesen? Oder nimmst du dir vor, jeden Tag 30, 50 oder 100 Seiten zu lesen? Oder nutzt du einfach die Wochenenden und die Urlaubszeit intensiv dafür? 🙂
    VG Daniel

    1. Hallo Daniel, vielen Dank für deine Glückwünsche!

      Ich habe mir ein Umfeld geschaffen, das es mir leicht macht, viel zu lesen bzw. zu hören (ich setze ganz stark auf Hörbücher). Ich pendle täglich rund 90 Minuten.

      Darüber hinaus nutze ich viele Spieteinheiten (waren immerhin auch knapp 180) für Hörbücher.

      An den Wochenenden und vor allem im Urlaub lese ich dann ausgedehnter. Das ist seit die Kids etwas älter sind endlich wieder möglich.

      Es sind also kleine tägliche Gewohnheiten, die sich summieren. Kein Hexenwerk und keine außergewöhnliche Disziplin.

      Ich hoffe ich konnte deine Frage damit beantworten?

      Lg Michael

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