Sparen und Gamification – Teil 1

Gamification

Gamification

Die eigene Sparquote zu erhöhen, kann zur Mammutaufgabe werden. Die eigenen Nerven liegen da sehr schnell blank. Man kann das ganze Vorhaben aber auch spielerisch angehen. Dafür gibt es nicht nur gute Gründe sondern auch mehrere Möglichkeiten. Die erste schauen wir uns heute an. 

Von wegen “mit Geld spielt man nicht”: In einer Artikelserie (die hiermit ihren Anfang nimmt) schauen wir uns an, wie man auf spielerische Art und Weise mitunter erhebliche Geldbeträge sparen kann. Wer es seriöser mag, kann auch von einer “Challenge” sprechen. Denn im Idealfall wird das spielerisch gesparte Geld zusätzlich zum ohnehin schon gesparten Betrag weggelegt.

Gehen wir es also an.

 

Ein Umschlag voller Geld

Diese Challenge läuft ein Jahr und lässt sich in diversen Varianten durchspielen. Beginnen wir gleich mit einer heftigen Variante.

Man nehme 100 Briefumschläge und nummeriere diese von 1 bis 100. Die Kuverts werden im Anschluss in einen großen Karton geworfen und ordentlich durchgemischt. Danach überlässt man dem Zufall das Kommando.

Jede Woche zieht man nun zwei Umschläge aus der Box (natürlich ohne zu schauen). Jene Beträge, die auf den beiden Umschlägen stehen, wird nun in den jeweils entsprechenden Umschlag gelegt. So einfach ist das.

In manchen Wochen wir das dazu führen, dass man viel Geld weglegen muss. In anderen Wochen wird man glimpflich davonkommen. Eines ist jedoch klar. Am Ende des Jahres hat man auf diese Weise 5.050 Euro gespart. Nicht schlecht oder?

 

Einfachere Varianten

Ich weiß schon was jetzt kommt: Für die meisten Menschen ist es schon schwierig genug überhaupt 5.050 Euro im Jahr zu sparen. Wie soll man da 5.050 Euro zusätzlich sparen? Zugegeben, das ist nicht so einfach. Vermutlich muss man kreativ werden, um das Geld heranzuschaffen (Ebay-Kleinanzeigen, Nebenjobs etc.).

Da Spiele aber nur dann wirklich Freude bereiten, wenn man weiß, dass sie auch zu gewinnen sind, gibt es die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad abzusenken.

 

Birefumschlag Challenge Meme
Birefumschlag Challenge Meme

 

  1. So könnte man die 100 Umschläge ganz einfach auf zwei Jahre aufteilen. Damit spart man innerhalb von zwei Jahren die oben erwähnten 5.050 Euro. Spannend bleibt dabei, wie sich Jahr 1 und Jahr 2 aufteilen.
  2. Eine weitere Möglichkeit besteht darin ganz einfach auf 52 Umschläge zu reduzieren. Nun öffnet man einen Umschlag pro Woche. Am Ende kommt man auf 1.378 Euro in einem Jahr. 
  3. Diese Variante nennt sich “die zweite Hälfte”. Warum? Weil man einfach “nur” die zweite Hälfte der klassischen Variante des Spiels wählt. Also jene 50 Umschläge, die von 51 bis 100 nummeriert sind. Das bringt innerhalb eines Jahres satte 3.775 Euro.

 

Fazit

In Teil 1 der Serie über das spielerische Sparen haben wir uns gleich eine heftige Variante herausgesucht. Denn im Schnitt fallen pro Monat knapp 421 Euro Sparleistung an. Und das zusätzlich zur normalen Sparrate. Sportlich.

Doch wie wäre ist mit den 52 Umschlägen. Hier kommt man im Monat auf rechnerisch “nur” auf knapp 115 Euro. Herausfordernd? Ja. Unmöglich? Wohl nicht. Und genau darum geht es bei einer Challenge. Sie muss schwierig sein. Dann ist das Gefühl sie bewältigt zu haben umso schöner.

Und selten war sie lohnender!

Sieg Briefumschlag Challenge Meme
Sieg Briefumschlag Challenge Meme

 

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